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Eigenschaften der Barbe (und warum es sich lohnt das Folgende zu wissen)

Oftmals werden Informationen über die Eigenschaften der Barbe einfach überlesen und als nicht sonderlich interessant abgetan. Natürlich reicht es theoretisch aus zu wissen wie eine solche aussieht, um Schonzeiten und Schonmasse einzuhalten. Doch wer versteht (oder es zu verstehen versucht) wie eine Barbe „tickt“, wird sicher auf Dauer den größeren Erfolg vorweisen können. Hier sei ein Tipp für Singleangler angebracht: Diese Vorgehensweise lässt sich übrigens auch bei abendlichen Disko-Ansitzen auf das andere Geschlecht einsetzen (ja ich weiß, ist in diesem Fall viel verlangt) .

In Deutschland leider (noch) nicht so populär, ist sie in Südengland ein absoluter Favorit der Angler. Bestände gibt es in fast allen Fliessgewässern Europas und  sogar darüber hinaus, wenngleich auch in anderen Unterarten. Wahnsinn stellet die spanische Barbenart dar, über die auf www.cipro.de ein sehr interessanter Bericht abliegt.

Einzugsgebiet

Wenn man nach Barben fragt kommt immer erst einmal der Spruch:“Die sind doch giftig!“. Der Rogen ist es und in der Laichzeit von Mai bis Juni auch das Bauchfleisch. Wer innerhalb der Laichzeit dennoch Barben verschlingt, wird mit Erbrechen und Durchfall (Spritzguss) belohnt ;). Haben selber noch keine probiert, da wir releasen müssen. Zum Ablegen der 3000-9000 Eier pro Weibchen (Geschlechtsreife ab 4.Lebensjahr) wandern die Barben übrigens in kleine Nebenflüsse um auf Kiesbetten zu laichen.

Dass die Barbe ein mit 4 Barteln bestückter Stromfisch darstellt, der zudem noch auf den lateinischen Namen Barbus Barbus hört, wissen ebenfalls noch recht viele. Obwohl des Öfteren bei Sprungmanövern zu beobachten hält sie sich doch fast ausschließlich am idealerweise sandigen / kiesigen Grund auf.. Wenn diese Grundbeschaffenheit mit extremer Strömung vorliegt ist der Platz normalerweise schon eine Bank. Normalerweise deshalb, weil sie durchaus auch durch strömungsarme Seitenarme oder Buhnen ziehen  Grosse Barben werden sogar auffallend oft in solchen Bereichen gefangen. Vielleicht schonen diese betagten Tiere sich eher vor der anstrengenden Strömung?

Die Barbe gilt als besonders wanderlustig. Eine markierte Barbe legte nach einer Studie in 37 Tagen in der Donau flussaufwärts 303 km zurück und vollbrachte somit eine durchschnittliche Tagesleistung von 8,02 km..

Zum Fisch des Jahres 2003 hat sie sich zwar nicht durch ihre, im Verhältnis zum Körpergewicht, hohe Kampfkraft qualifiziert, aber verdient wäre dies sicher gewesen. Relativ große Flossen in Verbindung mit einem torpedoförmigen Körper garantieren ordentlich  Vorschub bei schwierigen Strömungsverhältnissen. Da im winterlichen Wasser Energie gespart werden muss, zieht es die Gute eher in Strömungsschatten oder Altarme. Dennoch wird über das ganze Jahr hinweg Nahrung aufgenommen (was die Winterfischerei sinnvoll macht).

Die natürliche Nahrung besteht zu großen Teilen aus: Bodentieren, Laich, Kleinfische

Grundsätzlich kommt die Barbe in Schulen bis zu einigen hundert!! Tieren daher. Die größten dürften bei einem Meter Körperlänge zwischen 10-12kg wiegen und bis zu zwanzig Jahre auf dem Buckel haben . Als mittlere Größe darf 50cm angesehen werden und ab 70cm schon als kapital.  Außerdem gilt sie als ein sehr langsam wachsender Fisch. Es ist schwierig genaue Informationen hierzu aufzutreiben und wenn dann differieren die Angaben stark, was natürlich auch an dem einzelnen Gewässer liegt. Wer solche Daten zur Hand hat bitte mailen. Dennoch hier mal eine kleine Übersicht (Diagramm macht hierfür keinen Sinn, da zu viele Jahre lückenhaft sind.

1.Jahr

50g

2.Jahr

230g

3.Jahr

500g

5-8.Jahr

2500g

11-12.Jahr

5000g

13-15.Jahr

7000g


Da es wie eben schon erwähnt keine vernünftigen Aufzeichnungen gibt, haben wir einfach selber mal angefangen Statistiken zu pflegen, welche immer mal wieder akualisiert werden und einige interessante Daten liefern.

BMI

Serienstreuung

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