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Berkley Cherrywood Feeder 4,2m

Stellt eine absolute Hardcore-Feeder dar, welche mit einem Wurfgewicht bis 250g! angegeben ist. Wer diese Rute mal in die Hand genommen hat wird diese Angabe auch nicht mehr bezweifeln. Timo wirft damit Körbe, welche bei manchen schon als Papierkorb durchgehen würden (meint zumindest Torsten) ;). Ist vielleicht zu 80%  etwas überdimensioniert, hat aber ihre Stärken beim Fischen in der entfernten Fahrrinne oder bei Hochwasser.

XXL-Korb

Noch Fragen?

Timo

Ich fische die Cherrywood-Ruten von Berkley in  4,20m (Transportlänge 1,45m),  und  muss  sagen ich möchte das Wurfgewischt von 250g nicht mehr missen. Ich nutze für das Angeln auf  Barben Riesenfutterkörbe (Höhe 65mm, Durchmesser 50mm), in die ca. 150-170g Futter passen. Rechnet man da noch das  Bleigewicht des Korbes hinzu, kommt man auf ein sehr hohes Wurfgewicht. Wir fischen im Hauptrhein mit Körben zwischen 80g und 180g,  macht also bis ca. 350g, die die Cherry  noch ohne Probleme  ab kann. Wenn die Fische nicht wie oftmals ufernah beißen, bin ich mit meiner harten Rute klar  im Vorteil, da ich einfach viel  weiter raus werfen kann,  und sie sich  auch bei viel Strömungsdruck nicht gleich voll im Rod-Pod durch biegt.  Für Leute die immer auf große  Distance fischen müssen oder wollen gibt  es die Rute  auch noch in 4,50m und in 4,80m. Trotz der brettharten Rute wird jeder noch so feine Biss angezeigt. Der einzige Nachteil der Rute ist, dass der Drill kleinerer Fische nicht so viel Spaß macht, ihre Power  entfaltet sie erst bei kampfstarken größeren Fischen. Alles in allem ist es eine Top Rute für das schwere Feederfischen, die im WWW für deutlich unter 100 Euro  zu  bekommen ist.

Jens

Nachdem ich die Cherry jetzt ja auch besitze und ein paar Mal gefischt habe kann ich auch einiges über Vor- und Nachteile berichten.

Natürlich ist sie klasse für extreme Wasserstände oder das Fischen in harter Strömung auf weite Entfernung. Denke für etwas über 60€ bekommt man kaum etwas vergleichbares in der XXXXXXL-Feederklasse. Leider ist dank der Härte nicht alles so toll. Der Drill einer 65er Barbe ist z.B. so aufregend wie der Stillvorgang meiner Tochter. Wie ich immer sage, sie hat ihren Einsatzbereich und damit eine Existenzberechtigung, doch ich würde immer die Syntec vorziehen. Ich sehe den Einsatzbereich der Cherry für meine Fischerei bei ca. 10% (fische sie nie unter 200g Blei). Den Rest macht die Syntec perfekter.

Negativ ist der instabile Spitzenring. Hängen Pollen in der Schnur und es wird eingekurbelt verbiegt sich dieser superschnell. Dürfte eigentlich bei so nem heftigen Gerät nicht so labil gebaut sein. Ausserdem weiss Berkley wohl auch warum sie gleich zwei Kohlefaserspitzen beilegen (welche für mich die einzig interessante Bestückung darstellt). So straff wie diese sind, so schnell brechen diese auch. Ist mir gleich beim ersten Verheddern der Schnur an der Spitze passiert (kommt nach Füllen des Korbes häufiger vor). Da mit 200g Korb bestückt geht es eh schwer leiern, so dass man es nicht gleich merkt das ewas faul ist. Paar Zentimeter weiter gekurbelt hat sie es dann schon hinter sich, da viel steifer als Glasfaser. Ausserdem ist es mies an dem ersten Teil keinen Leitring zu besitzen, da der Transport in montiertem Zustand dann etwas unordentlich verläuft.

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