
Durch die Steigenden Temperaturen kommen die Barben erstmals wieder in Schwung und fangen an sich für das bevorstehende Laichgeschäft zu stärken. Interessanterweise ist aber genau dies die Jahreszeit, um die ich am wenigsten Barben fangen konnte. Klingt widersprüchlich und ist es auch. Würde sogar dazu neigen sie als schlechteste Barbenzeit zu werten und sehe bei der Platzwahl keine Unterschiede zum Winterfischen.
Im kommenden Frü
Während z.B. Raubfischangler wegen großer Hitze und ausbleibenden Fängen Zuhause bleiben, kann man als Barbenangler ruhig das Angelzeug ins Auto werfen und losziehen. Das Beste ist dass dies z.B. um die Mittagszeit sehr gut funktioniert. Handfester Vorteil sind die geringen Aktivitäten der Stechmücken über Mittag.
Klar das wir jetzt die sehr starken Strömungen befischen. Es beißt zwar, vermutlich wegen der reichhaltigen Nahrung, bei weitem (noch) nicht so gut wie im Herbst, doch regelmäßige Fänge und Barben mit extremer Kraft sind Lohn der Schwitzerei
Beste Beisszeit des Jahres was mit dem Aufbau von Winterreserven zu tun hat. Teilweise kommen regelrechte Freßorgien vor, bei denen kein Fischen mit zwei Ruten möglich ist. Gleichzeitig die beste Jahreszeit um wirklich schwere Barben zu fangen, da diese jetzt sehr gut genährt sind. Die Durchschnittsgrößen sind ebenfalls wesentlich besser als in der sonstigen Saison. Es scheint teilweise so als gäbe es gar keine Fische unter 50cm. Bisse kommen sehr gleichmäßig über den ganzen Tag hinweg. Die besten Tage sind auch die angenehmen für uns, nämlich Sonnenschein und angenehmer Herbstwind. Wassertemperaturen von 12-14Grad sind ebenfalls positive Attribute.
Der Winter ist ebenfalls eine sehr lohnende Jahreszeit auch wenn von vielen Kollegen befürchtet wird, das sich Barbenangeln jetzt nicht mehr lohnt. Das Gegenteil ist der Fall denn die Barbe ist nicht so empfindlich gegen tiefe Temperaturen wie z.B. der Brassen und somit ein optimaler "Winterfisch". Häufig wird publiziert sie würden sich jetzt nur noch in ruhigen Bereichen aufhalten um der kräfteraubenden Strömung zu entgehen. Dies ist nach unseren neusten Erkenntnissen nicht unbedingt die Regel. Obwohl wir einen sehr guten Winterplatz mit eher geringerer aber nicht wirklich ruhiger Strömung(Körbe von 80-100g nötig) befischen, ist der Spitzensommerplatz im Hauptstrom noch immer eine Bank. Allerdings haben sich die Barben hier in Richtung Fahrrinne verzogen und sind nur mit Mühe zu erreichen. Also sollten ruhig auch mal die bekannten Plätze probiert werden und gecheckt ob es dort nicht doch läuft.
Allerdings ist im Winter etwas Geduld gefragt, da die Beisszeiten jetzt eine größere Rolle spielen. Diese sind in unseren Fällen am besten zwischen 12-14Uhr. Außerhalb dieser beißen sie zwar auch, jedoch nicht in solcher Häufigkeit wie zu den genannten Zeiten.