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Alles für den Hund, oder wie?

Am gestrigen Sonntag stand das nächste gemeinsame Barbenfischen auf dem Plan, für mich war es ohnehin das erste Mal dieses Jahr, so dass ich quasi 'heiss wie Frittenfett' war .... Timo war aufgrund gesellschaftlicher Verpflichtungen an diesem Tag leider verhindern, so dass wir uns die guten Plätze zwischen Jens und mir aufteilen konnten.

Ich hatte mich, inkl. der unvermeidlichen Tipps des lokalen Gerätehändlers, gut vorbereitet und zur grossen Freude meiner Frau sogar das Futter in der heimischen Küche angerührt , die Maden bekamen noch etwas Startpilot in die Dose, so dass es heute eigentlich laufen musste. Nachdem wir uns beide kurz nach 12:00 Uhr auf den Endplätzen verteilt hatten ging es nach dem Anpfiff auch gleich los ...

Den ersten Run des Tages konnte ich, kaum eine halbe Stunde später, auf der rechten meiner beiden Syntec verzeichnen, welche sich dann auch gleich mächtigt verneigte. Nach erfolgreichem Drill konnte ich die erste Barbe diesen Jahres in meinen Kescher zerren: eine ziemlich fette 67er mit etwas über 5 Pfund - Schneiderfrei ;)

ganz schön fett: 5 pfd. bei 67cm ...

Ich sach dann mal Petri!


Uff - das war schon mal ein guter Start in die 2008 Saison! Eine ne gute halbe Stunde später läutete es an der linken meiner beiden Ruten - die nächste Barbe war am Start und mit 62cm ein deutlich schlankeres Exemplar dieser Gattung, aber egal, die Freude war gross - meine zumindest ;-)

62er Barbe

Jens hatte eigentlich auch gar keine Zeit irgendwelche herumirrenden Barben zu fangen, er war viel zu sehr mit den freilaufenden Hunden der Passanten beschäftigt, welche ihm ständig den Futtereimer leerfrassen - wenigstens den Hunden schmeckte sein Futter! Sofern die Spaziergänger in der Nähe waren oder nicht gerade auf beiden Füssen hinkten, war das ganze kein grösseres Problem, wenn die Viecher aber ohne Aufsicht oder eben 5km vorausgelaufen waren, konnte das ganze schon etwas lässtig werden - für Jens natürlich ;). Mit einem dieser putzigen Gesellen verband ihn eine besondere und innige Freundschaft - er frass ihm sogar aus der Hand und kackte ihm vor lauter Erregung über seinen neuen Freund erstmal vor die Stellung ... :)

lecker ...lecker Fressi!Schöne Bescherung ...


Ich hatte gerade meinen Futterkorb der linken Rute neu befüllt & die Rute in's Pod gestellt und wollte mich wieder dem Fachgespräch mit dem anwesenden Kollegen zuwenden, als dieser mich widerwillig auf einen erneuten Biss an meiner Rute aufmerksam machte .... ich hatte den Haken wohl einer Barbe direkt vor's Maul geworfen, welche diese Chance natürlich nutzte ...:) Voilà! No.3 mit 64cm.

Der nächste Biss - merkwürdigerweise wieder nur auf der linken Rute - war ne Niete. Nach zunächst erfolgversprechendem Run über den Freilauf war schon nach kurzem Drill der Widerstand erschlafft und die Barbe ausgeschlitzt - das hätte nicht sein müssen! Der 6er Mosella TXR6 wurde durch ein neues Exemplar ausgetauscht und weiter ging die Fahrt.

Jens fischte immer noch im Leerlauf. Sein Futter (Mosella Fertigmischung) war heute nicht der Bringer, er war selbst von der Qualität und Konsistenz nicht restlos überzeugt. Ich fischte heute eine aufgebohrte Version unseres Klassikers 2010, welcher für die Barben heute deutlich attraktiver war. Nachdem die letzten beiden Fische etwas weiter draussen gebissen haben, montierte ich beim nächsten Turn-around die etwas schwereren 180gr. Krallenkörbe und feuerte beide Ruten deutlich weiter raus. Wie sich kurze Zeit später herausstellt, war das keine so richtig gute Idee, denn auf beiden Ruten hatte ich anschliessend einen satten Hänger mit Abriss der Körbchen .... wollte eh mal wieder was bei jdtec bestellen ;) Also wieder zurück zu 140gr und der etwas näheren Barbenbahn.

Der nächste Biss brachte wieder Bewegung in - die linke- Syntec und beförderte diese schlanke 63er Barbe in meinen Kescher ...

63er Barbe

Meine letzte Barbe für heute biss gegen 15:00 Uhr und war mit 68cm zugleich auch die grösste - allerdings kam sie nicht an das Gewicht meines ersten Exemplares des heutigen Tages heran.

68cm - net schlecht ...

Nachdem bei Jens nun mittlerweile auch die Hunde ausblieben, habe ich ihm, grosszügig wie ich nun mal bin, auch etwas von meinem bisher recht erfolgreichen Futtermix inkl. der gepimpten Maden in seinen Napf abgefüllt,. Er nutzte seine Chance und bohrte kurz vom dem geplanten Abpfiff um 16:30 noch diese fette 67er Barbe aus dem Rhein .... naja, eigentlich ist es ja quasi meine, aber ich will ja mal net so sein ;) Na dann Petri, Junge ...

Unterm Strich war es ein recht erfolgreicher Tag - für den einen mehr für den anderen etwas weniger ;) Trotz der noch knackigen Temparaturen laufen die Barben schon recht gut und vorallen in ordentlichen Grössen, mit den heutigen Stückzahlen (natürlich Gesamt ;) ) sind wir mehr als zufrieden.

Ob das 5 : 1 nun ausschliesslich am Futter / Maden oder doch eher an meinem Können liegt, werden wir sicherlich bei den nächsten gemeinsamen Fischen nochmals intensiv beleuchten ;). Petri!








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