Das Aussenthemometer an diesem frühen Sonntagmorgen zeigte -8°C also durchaus ideale Bedingungen für einen erfolgreichen Feldzug an der Barbenfront ;). Diesmal sollte es in die Nähe eines Warmwassereinleiter an einem etwas ruhigeren Seitenarm des Rheins bei Mainz gehen, mit am Start um 10:00 Uhr waren noch Helmut und "the barbel-king of the month", Jens.
Hier stelle man sich die von der Kälte betäubten Hände vor.
Wir fischen bei etwa -4°C und zeitweise leichtem Schneefall mit der klassischen Feedermontage ,in Wurfweite der Futterballen, kurz vorm Ufer. Die morgendlich Begrüssung erfolgte durch den Rentner-3er ohne Steuermann, welcher nur durch den schon bekannten "Kran-Ruf" von Jens davon abgehalten konnte, mit voller Fahrt durch unsere Montagen zu rudern. Als Köder kamen überwiegend Madenbündel zum Einsatz, ich experimentierte kurzzeitig mit Garnelen & Krabben aus der Kühltheke von Aldi, konnte aber keinen nennenswerten Vorteil gegenüber den Maden erkennen - da biss nämlich auch nichts!
Nachdem wir uns dann etwa 3 Stunden ohne Biss den Arsch abgefroren hatten, packten Helmut & Jens gegen 13:30 Uhr zusammen. Da ich noch etwa 1/2 Eimer Futter übrig hatte, blieb ich noch ein wenig länger - was sich unter Strich aber auch nicht auszahlte, mit dem restlichen Futter & Garnelen habe ich schlussendlich die Enten gefüttert und gegen 14:30 Uhr auch eingepackt.

Man sieht es schon an der angespannten Haltung, gleich beißt was! Oder vielleicht doch ...?
Fazit: Keins! Nächstes Mal versuchen wir es mal wieder in Biblis .... da ist das Wasser wärmer!
P.S.: Kleine Erklärung für alle die mit Offenbach nix anfangen können: Offenbacher Nummernschild=OF=Ohne Fang. Also ne recht elegante Art und Weise zu sagen ich hab nix auf der Lampe gehabt :)
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