Start News Know how Storys Interviews Angeltagebuch Alternativfischen Fotos Crew Links Gästebuch

Es gibt doch noch Gerechtigkeit auf der Welt


Wenn man viel Arbeit in Vorfüttern investiert und andere dann auf dem Platz besser fangen, könnte man ja schon von einer gewissenUngerechtigkeit sprechen. Aber was solls, ich gönn Torsten ja seine Fische (siehe Story und Schub) ;). Ungerechtigkeit erfuhr ja auch unser Ralf, der trotz Entertainment auf hohem Niveau (Rute sogar dafür geopfert) keinen Fisch landen konnte.

Da war es nur gerecht den Montag noch frei zu haben und alle Barben alleine für mich zu haben ;). Also wieder eine grosse Menge Futter vorbereitet und diesmal vor dem Fischen ein Dutzend Futterbälle auf den Platz gefeuert. Das sich dies auszahlen würde war bei den Bedingungen und der dadurch bedingten Beisswut der Barben eigentlich klar. Also nach dem Auswerfen der Ruten mal Platz nehmen und der Dinge die da wohl bald kommen würden entgegensehen. Denke mal ich mach mal wieder ein Stück chronologisch:

Spätestens jetzt wird sich sicher der eine oder andere fragen was mit unseren mit Paddel und Ruder bestückten Kumpels los war. Antwort: Nichts. Zum Glück müssen auch diese ja irgendwann mal arbeiten und können somit nicht die Ufer des schönen Rheins abkratzen.

Dennoch musste natürlich wieder irgendwer aus der Reihe tanzen und veranlasste mich diese Story so zu benennen.

War gerade in meine Zeitung vertieft als ich in der Ferne ein ziemlich heftiges Geräusch eines Wasserfahrzeugs vernehmen durfte. Dachte noch oh da hat es ja einer mächtig eilig bzw. hat seine 100 Liter Sprit pro Stunde noch nicht ganz rausgehauen und fühlt sich deshalb nicht ganz so. Profi wie ich nun mal bin war mir klar, das er sicher nicht in der Mitte des ja leider sehr schmalen Flusses (manche von euch kennen ihn, der Rhein) fahren würde, sondern wie viele andere Zeitgenossen am Ufer entlangblasen muss. Etwa eine halbe Minute später war er auch schon an mir vorbei und die Ruten noch an ihrem Platz. Dennoch musste ich ihn innerlich übelst beschimpfen (sorry ich bin so) und widmete mich wieder meiner Zeitung.

Leider war dies aber scheinbar nur das Warm-up und er kam wieder des Weges geflogen. Jetzt nahm die Geschichte aber eine Wendung, welche ganz nach meinem Geschmack war. Die Beifahrerin deutete ihrem (natürlich) viel älterem Freund (Merke: Geld macht schön) das wohl Ungemach auf dem Weg sei und zeigte auf den hinteren Teil des Bootes. Er griff nach etwas, was aber leider schon von Kollege Fahrtwind (ich muss zugeben sein Teil ging tierisch ab) in Beschlag genommen wurde. Weiss nicht genau was sich da in die Lüfte erhob, sah mir aber nach einer Abdeckung aus. Bis unser Starfighter-Pilot die Fuhre gewendet hatte, war dieses Teil auf alle Fälle schon auf dem Weg zum Grund und wird ab jetzt vermutlich von nem Waller als Mütze für den nicht eintretenden Winter benutzt hähähäähähä.

Irgendwie komisch, aber nachdem ich mich erst mal ordentlich schlapp gelacht hatte, fühlte ich eine sehr tiefe Befriedigung. Mir war klar: Es gibt sie doch noch, die Gerechtigkeit auf dieser Welt ;)

P.S.: Ach ja Stopp. Was Torsten in seiner Story noch vergessen hatte. Sahen am Sonntag auf der Gegenseite eine Gruppe Kanufahrer die voll konzentriert bei der Arbeit waren. Leider traff dies auf den letzten der Gruppe nicht ganz zu und er fuhr geradewegs in einen überhängenden Ast hinein. Aua. Nein nicht er Aua. Wir Aua. Hatten nämlich vor Entzückung fast unsere Biere verschüttet ;).

So heute abend geht es mit Helmut nochmal auf die ganz Dicken. Mal gespannt ob ich gerechterweise eine erwische ;)

zurück zu Storys