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Jugendliche Barben


Unser Kollege Markus(Move) fragte mich schon vor einiger Zeit, ob ich mit ihm nicht mal die Jugendgruppe seines Vereins (www.asf-urberach.de ) supporten könne. Da ich ja weiss wie schwierig es sein kann den erfolgreichen Einstieg ins Barbenfischen zu meistern, sagte ich zu.

Pünktlich um 9Uhr waren wir am Rhein, um den Jugendlichen erst mal ein paar grundlegende Sachen zu erklären, die es zu beachten gilt. Da die Barben ja momentan beissen (wenn kein Vollprofi neben einem mit geklebten Maden füttert ;), prohezeite ich das wohl jeder etwas fangen würde. Dies geht zwar meist nach hinten los, da wir allerdings genügend Angelzeit kalkuliert hatten, war ich so frei diese Aussage zu tätigen.

Jeder betreute ein bzw. zwei Jugendliche. Hierbei sollte natürlich auf Ralf Pradel seineszeichens Jugendwart des Vereins und Vereinskameraden Thorsten hingewiesen werden, welche ebenfalls Unterstützung gaben. Fürs leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt, was natürlich immer sehr gut ankommt (nicht nur bei mir ;).

Move hatte zur Sicherung des Erfolgs 3Liter Maden (teilweise geklebt) und einige Kilo Futter startklar gemacht. Schnell waren die ersten Ruten montiert und das Werfen der schweren Körbe wurde probiert. Natürlich bereitete dies anfangs etwas Schwierigkeiten, da die Kollegen ansonsten nur im See fischen und keine Erfahrungen mit solch schwerem Geschirr besitzen.

10:00: Ich betreute Benny und Julian, welchen ich erklärte wir würden sicher erst mal 30 Minuten füttern müssen, bis etwas beisst. Glücklicherweise irrte ich mich denn die Barben standen wohl schon vor unseren Füssen und bearbeiteten die zusätzlich eingeworfenen Futterballen. Als Benny nämlich die Rute für das erste eigenständige Befüllen des Korbes einholen wollte, lief direkt eine 65cmBarbe über den Freilauf;). Gegen diese musste er sich schon richtig in die Rute legen, was sehr interessant aussah ;). Den Drill meisterte er ohne meine Hilfe und führte die Barbe routiniert über den von Julian geführten Kescher.


Benny mit seiner ersten Barbe von 65cm

10:15: Die einzige Dame am Start war Laura, welche ebenfalls nicht lange fackelte und eine 62er Barbe anlanden konnte. Ich freute mich sehr, dass es so schnell mit den ersten Barben geklappt hatte. Wenigstens dieses Mal kein unangenehmer Vorfüreffekt.




Laura`s 62er Barbe war wie zu sehen ein ordentliches Exemplar. Lustigerweise wollte sie den Fisch zuerst nicht anfassen, konnte sich aber damit nicht durchsetzen ;)

10:25: Markus hatte mit Paul einen ebenfalls kompetenten Partner. Paul waren die Abläufe des Fischen schon nach relativ kurzer Zeit geläufig. Somit bleiben seine regelmässigen Fütterungen auch nicht lange unbeachtet und eine 63er Barbe nahm seine Maden.

Zufriedener Supporter Markus mit Paul und 63er Barbe.

10:50: Paul legte nochmal eine 60er Barbe nach.

11:05: Benny zog ebenfalls mit einer 60er Barbe gleich.

11:25: Julian machte sich bis zu diesem Zeitpunkt schon langsam Gedanken, wie er auch mal zu nem Fisch kommen könnte. Doch ein ordentlicher Brassen von 52cm zerstreute seine Bedenken glücklicherweise. Er freute sich über seinen Rekordbrassen, da diese Grössen im Vereinssee eher weniger vertreten sind.

Julian mit seinem 52cm Rekordbrassen.

11:30: Betreuer Ralf war dann ebenfalls dran und konnte mit seiner Karpfenrute einen eher unspaktakulären Drill hinlegen. Er meinte die 57cm Barbe hätte es nicht gemerkt das es sich um keine Feederrute handelte ;).

Meister der Karpfenrute: Ralf mit 57er Barbe

12:00: Paul überlistet einen Brassen von 42cm.

12:10: Thorsten griff nun auch mal zur Karpenrute und fängt eine 63er.

Soweit ich weiss die erste Barbe für Thorsten.

12:50: Yannik war der letzte Angler, der noch keinen Erfolg zu verbuchen hatte. Ich schlug vor seine Montage mal etwas weiter draussen anzubieten, da ich damit am Vortag noch ein paar Fische rauskitzeln konnte. Ist zwar nicht ganz logisch, da der ursprüngliche Futterplatz ja woanders liegt, aber manchmal funktionriert die Technik ganz gut. So auch in diesem Falle. Eine 61er Barbe lies die Sonne aber auch für ihn scheinen.

Das Glück war endlich auch Yannik hold- Barbe 61cm.

13:05: Paul fing die tagesgrösste Barbe von 66cm.

14:00: Laura fängt die zweite Barbe, welches dieses Mal 65cm misst.

14:05: Ralf verdoppelt sein Ergebniss ebenfalls und landet eine 61er.

14:20: Benny fängt direkt nach dem Einwurf einen 43er Rapfen.

14:40 Letzter Fisch des Tages ging Yannik in Form einer 61er Barbe an den Haken.

Um 15:00 Uhr war dann Feierabend und wir packten ein. Alle waren superzufrieden und begeistert von den Barben. So mancher sprach von einem neuen Lieblingsfisch, was mich bei den Erfolgen allerdings nicht wunderte. Es war wirklich ein perfekter Tag an dem nicht nur das Wetter, sondern auch die Beisserei und das Team passte.

Mich persönlich erstaunte, dass nur sehr wenige Bisse nicht verwandelt werden konnten. Bei Barbenanfängern rechnet man ja immer mit etwas mehr Schwund, was hier aber nicht der Fall war. Denke wir machen sowas irgendwann mal wieder, denn es macht (fast) mehr Spass den Jugendlichen einen Fisch zu bescheeren, als ihn selber zu fangen. ;). Ach ja. Jeder hatte seinen Fisch.

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